Linguistische Profilierung einer europäischen Wissenschaftsbildung

 

Das internationale Forschungsprojekt euroWiss wird im Rahmen der Initiative Deutsch plus – Wissenschaft ist mehrsprachig für die Dauer von drei Jahren von der VolkswagenStiftung gefördert. Es wird seit dem 1. März 2011 von der Universität Hamburg (Prof. Dr. Angelika Redder) in Kooperation mit der TU Chemnitz (Prof. Dr. Winfried Thielmann), der Università degli Studi di Bergamo (Prof. Dr. Dorothee Heller) und der Università degli Studi di Modena e Reggio Emilia (Prof. Dr. Antonie Hornung) durchgeführt. 

Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Komparatistik der wissensvermittelnden Hochschulkommunikation zu leisten. Im Projekt werden hierfür auf der Basis von Ton- und Videoaufzeichnungen, Beobachtungen, Interviews und Befragungen die unterschiedlichen Verfahren und Sukzessionen der Vermittlung wissenschaftlichen Wissens bei der Ausbildung wissenschaftlichen Nachwuchses untersucht. Die Ergebnisse werden eine Grundlage für Interventions- und Unterstützungsmaßnahmen im Bereich der wissenschaftlichen Lehre unter den veränderten Bedingungen von Mehrsprachigkeit und Multikulturalität im europäischen Hochschulraum bilden.

 

 

Aktuelles

 

21./22. Juni 2012 – Bergamo: Tagung I corpora nella ricerca e nella didattica dei liguaggi specialistici, organisiert vom CERLIS (Centro di ricerche sui linguaggi specialistici) – mit einem Vortrag von Gabriella Carobbio und Claudia Zech zu Korpora in der qualitativen Sprachanalyse – das internationale Forschungsprojekt euroWiss

 

11./12. Juli 2012 – Hamburg: Arbeitstreffen der Teilprojekte

 

13./14. Juli 2012  – Münster: Workshop Pragmatik und Sprachlehrforschung – mit einem Vortrag von Christoph Breitsprecher zur Vermittlung von Kritikhandeln im universitären Studium am Beispiel der Wirtschaftswissenschaften

 

18.–21. September 2012 – Erlangen: GAL-Kongress Wörter-Wissen-Wörterbücher – mit einem Vortrag von Christoph Breitsprecher, Gabriella Carobbio, Dorothee Heller, Angelika Redder und Claudia Zech zu Diskursivem Lernen in den Sozial- und Geisteswissenschaften – ein deutsch-italienischer Vergleich

 


 

gefördert von der